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5 Jahre Universum Bünde

Ein abwechslungsreiches, eher ungewöhnliches Kinoprogramm für Erwachsene und Kinder, jede Menge Comedy, Theater - auch für Kinder - , Kabarett, Vorträge, Musik für junge und ältere Kultur-Fans, Vorträge, Diskussionen, Übertragung von großen Sport-Veranstaltungen wie Formel 1 oder die Fußball-Weltmeisterschaft - das Programm im Universum Bünde ist groß und vielfältig.

Heute ist das Universum in Bünde weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Aus Osnabrück, Bielefeld und Bremen reisen Zuschauer an, um die bekannten Stars live mitzuerleben, die Universum-Geschäftsführer Dirk Kaiser immer wieder nach Bünde holt. Aus TV und Radio bekannte Stars wie Dieter Hildenbrandt, Hennes Bender oder Fritz Eckenga kommen inzwischen immer wieder gerne in die Räume an der Hauptstraße in Bünde-Ennigloh.

Für so manchen Nachwuchs-Star hat das Universum und das Bünder Publikum ein besonderes Händchen: In dem Jahr, in dem Kabarettist Hagen Rether mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft wurde, wählten die Bünder bereits im Januar den Essener zum Besten in der Reihe „Rauchzeichen - Kabarett im Doppelpack“.

Nach jahrelangem Hin und Her und zeitraubenden Umbaumaßnahmen wurde dem früheren Kino am 24. August 2001 neues Leben eingehaucht: Das Kultur- und Begegnungszentrum Universum öffnete wieder seine Pforten. Es war ein langer Weg, um das 1924 erbaute und 1980 geschlossene Kino wieder herzurichten (siehe: Historie).

Seitdem bieten der Förderverein, die extra gegründete Universum Betriebsgesellschaft mbH, die Stadtkultur GbR, die Stadtbücherei, die Volkshochschule, die Neuen Alten, der Kneipp-Verein und viele andere Institutionen und Personen ein breitgefächertes Programm an.

 
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5 Jahre Universum Bünde

Ein abwechslungsreiches, eher ungewöhnliches Kinoprogramm für Erwachsene und Kinder, jede Menge Comedy, Theater - auch für Kinder - , Kabarett, Vorträge, Musik für junge und ältere Kultur-Fans, Vorträge, Diskussionen, Übertragung von großen Sport-Veranstaltungen wie Formel 1 oder die Fußball-Weltmeisterschaft - das Programm im Universum Bünde ist groß und vielfältig.

Heute ist das Universum in Bünde weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Aus Osnabrück, Bielefeld und Bremen reisen Zuschauer an, um die bekannten Stars live mitzuerleben, die Universum-Geschäftsführer Dirk Kaiser immer wieder nach Bünde holt. Aus TV und Radio bekannte Stars wie Dieter Hildenbrandt, Hennes Bender oder Fritz Eckenga kommen inzwischen immer wieder gerne in die Räume an der Hauptstraße in Bünde-Ennigloh.

Für so manchen Nachwuchs-Star hat das Universum und das Bünder Publikum ein besonderes Händchen: In dem Jahr, in dem Kabarettist Hagen Rether mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft wurde, wählten die Bünder bereits im Januar den Essener zum Besten in der Reihe „Rauchzeichen - Kabarett im Doppelpack“.

Nach jahrelangem Hin und Her und zeitraubenden Umbaumaßnahmen wurde dem früheren Kino am 24. August 2001 neues Leben eingehaucht: Das Kultur- und Begegnungszentrum Universum öffnete wieder seine Pforten. Es war ein langer Weg, um das 1924 erbaute und 1980 geschlossene Kino wieder herzurichten.

1924 ließ Heinrich Lindewirth nach Entwürfen des Herforder Architekturbüros Friedmann & Seher ein Lichtspieltheater an der heutigen Hauptstraße in Ennigloh errichten. Am 7. November lief mit „Der Glöckner von Notre Dame“ der erste Kino-Film im "Lichtspielhaus Wittekind"

Rasch eroberte der Ton den Film. Die Stummfilmära neigte sich dem Ende zu. 1928 lachte man nicht nur über Tortenschlachten, sondern bereits über den ersten Zeichentrickfilm Walt Disney´s mit Mickey Mouse. Anfang der 30er Jahre, in der Weltwirtschaftskrise, wurden Namen wie Agnes und Josef Bartholomäe, Heinrich Heiker sowie der Herforder Franz Maack mit dem Ennigloher Kino in Verbindung gebracht. Unter Leitung des „Kinodirektors“ Franz Maack begann eine kontinuierliche, erfreuliche Entwicklung. Spätestens 1936 wurde das „Wittekind“-Lichtspielhaus in „Universum“ umbenannt.

Während der Kriegszeit wurde Filmen in Europa zum Balanceakt zwischen Verbot, Zensur und Exil. Doch gerade in den harten Kriegsjahren bot das Kino oft die einzige Abwechslung. Bevor Hans Albers und Ilse Werner in „Münchhausen“, einer der erfolgreichsten Filme der NS-Zeit, auf der Leinwand zu sehen waren, brachte die zunehmend mit Durchhalteparolen durchsetzte „Deutsche Wochenschau“ im Vorprogramm einseitig das Weltgeschehen in die Kinosäle.

Mit dem Bau des “Capitol” im Jahre 1951 an der Bahnhofstraße auf halbem Wege zwischen Wasserbreite und Elsebrücke gab es in Bünde neben “Universum” und “Büli” ein weiteres Kino und damit weitere Konkurrenz.

In den 60er Jahren, der Zeit des langsam einsetzenden Kinosterbens, übernahm Rudolf Hemminghaus das Universum.

1974 übernahm Peter Hemminghaus das Universum von seinem Vater. Aber er sah für das Kino an dieser Stelle keine weitere Zukunft, es genügte nicht mehr den Ansprüchen seiner Zeit. Technik, Ausstattung und Sicherheitseinrichtungen waren in die Jahre gekommen. Die geforderte grundlegende Erneuerung rechnete sich nicht mehr.

1980 endete der Spielbetrieb im Ennigloher Universum. Das schwere Eisengitter schien sich für immer zu senken. Von einstmals drei florierenden Kinos in Bünde (Universum, Capitol und Büli) überlebte nur das neue Büli.

Den weiteren Verfall dieses einmaligen Denkmals wollten engagierte und mutige Kinoliebhaber nicht hinnehmen und gründeten 1993 den Förderverein Universum.

Nachdem die Stadt Bünde das Gebäude vom Eigentümer Hemminghaus gekauft hatte, konnte1998 endlich die Restaurierung beginnen. Drei Jahre später, im August 2001 wurde das neue „alte" Universum als Kultur- und Begegnungszentrum wiedereröffnet.

Seitdem bieten der Förderverein, die extra gegründete Universum Betriebsgesellschaft mbH, die Stadtkultur GbR, die Stadtbücherei, die Volkshochschule, die Neuen Alten, der Kneipp-Verein und viele andere Institutionen und Personen ein breitgefächertes Programm an.

 
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Fakten „Universum Bünde“

Bau: 1924
Schließung: 1980
Neu-Eröffnung: August 2001

Bauzeit: 1998-2001
Kosten des Umbaus: 3 200 000,- €

Gründung des Fördervereins: 1992,
heutiger 1. Vorsitzender: Rainer Grotjohann

Betriebsgesellschaft: Universum Betriebsgesellschaft mbH
Geschäftsführer: Dirk Kaiser

Zahl der Veranstaltungen 2001/2002: 32
Zahl der Veranstaltungen 2006/2007: 75
Art der Veranstaltungen: Musik, Theater, Comedy, Kabarett, Vorträge, Diskussionen, Film, TV-Übertragungen
Sitzplätze: 162 im Parkett, 51 auf dem Balkon

Mitarbeiter: 12

 
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Historie des Lichtspieltheaters Universum in Bünde

1924: Heinrich Lindewirth lässt an der heutigen Hauptstraße im Stadtteil Bünde-Ennigloh nach Entwürfen des Herforder Architekturbüros Friedmann & Seher ein Lichtspieltheater errichten. Erster Film: „Der Glöckner von Notre Dame“

Bis 1928: Verkauf des Hauses an den Kaufmann Carl L. Salfeld in Herford, der damals bereits weitere „Wittekind“-Lichtspielhäuser in Herford, Stadthagen und Gütersloh besaß. Verantwortlich für den Spielbetrieb: Heinrich Lindewirth.

bis 1936: Umbenennung des „Wittekind-Lichtspielhauses“ in „Universum“, neuer „Kinodirektor“: Franz Maack, Filme: u.a. „Zu neuen Ufern“ und „La Habanera“ mit Ufa-Star Zarah Leander

1938-1945: Kino in Europa wird zum Balanceakt zwischen Verbot, Zensur und Exil. Filme: u.a. „Quax, der Bruchpilot“ mit Heinz Rühmann,

bis 1953: Salfeld & Maack GmbH als Inhaberin des Universums, Filme: u.a. „Sünderin“ mit Hildegard Knef in der Hauptrolle in dem umstrittenen Film (1951); „Jenseits von Eden“ (James Dean), „Sissi-Filme (Romy Schneider)

ab 1953: Franz Maack als alleiniger Kinobetreiber

60er Jahre: Rudolf Hemminghaus übernimmt das Universum; Filme: u.a. Winnetou (Pierre Brice, Lex Barker), „ Doktor Schiwago“, „Cleopratra“ (Elisabeth Taylor, Richard Burton), „Pippi Langstrumpf“

1974: Peter Hemminghaus übernimmt das Universum von seinem Vater; Filme: „Der weiße Hai“ (Steven Spielberg), Probleme mit dem Universum: Es genügte nicht mehr den Ansprüchen seiner Zeit. Technik, Ausstattung und Sicherheitseinrichtungen waren in die Jahre gekommen. Die geforderte grundlegende Erneuerung rechnete sich nicht mehr.

1980: Vorläufiges Ende des Spielbetriebs im Universum, nachdem im Jahre 1979 das neue „Büli“ mit gleich zwei Kinosälen im Bünder Stadtzentrum eröffnet wurde

1992: Gründung des Fördervereins Universum; Ziel: das einmalige Denkmal vor dem Verfall zu retten und die Bühne als Aufführungsstätte für unterschiedlichste kulturelle und künstlerische Aktivitäten zu nutzen - mit Unterstützung der Bünder Bürger

Bis Juli 1994: Entwicklung von Nutzungskonzepten, Finden von Geldgebern, Rat, Verwaltung und Bevölkerung von der Umsetzbarkeit überzeugen; Besuch des damaligen Landesministers für Stadtentwicklung Franz-Josef Kniola mit Vertretern aus Stadt und Kreis ermöglicht die Bewilligung von Landesmitteln; Kauf des Gebäudes vom Eigentümer Hemminghaus durch die Stadt Bünde

Sommer 1996: Alte Kinotechnik ausgebaut und gesichert; Zwischen-Lagerung der alten 50er-Jahre-Kinositze im Tabakspeicher (die lange Menschenkette, um die Sitze dorthin zu bekommen, war dem WDR ein Bericht wert)

Anfang 1998: Beginn der Bauarbeiten

August 1998: Richtfest; Überlegungen zur gastronomischen Nutzung des Anbaues, Bewilligung von Fördermitteln der Nordrhein-Westfalen-Stiftung für die Licht- und Tonanlage, Spenden und Mitgliedsbeiträge für die Inneneinrichtung

Bis 2001: Verzögerung der Baufertigstellung durch immer neue bauliche Überraschungen in den alten Gemäuern sowie politische Auseinandersetzungen im Stadtrat, neuer 1. Vorsitzender: Rainer Grotjohann

23. August 2001: Große Eröffnungsgala

24. August 2001: Aufnahme des Betriebes als neues Kultur- und Begegnungszentrum in Bünde

 
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